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Montag, 30. Mai 2011, 11:19

Dom zu Paderborn (Schreiber Bogen) 1:300

Dom zu Paderborn - Paderborner Dom 1:300 Aue-Verlag (Hrsg.) Design + Konzept: Peter Gierhardt



Zum Vorbild:
(Zitat von http://www.erzbistum-paderborn.de/dom/) Als Papst Leo III. im Jahre 799 an den Quellen der Pader mit dem Frankenkönig Karl zusammentraf, stand an der Stelle des Domes bereits eine "Kirche von eindrucksvoller Großartigkeit", die wenig später einem Stadtbrand zum Opfer fiel. In der Folgezeit wurde der Dom wiederholt durch Feuer zerstört und wieder aufgebaut.

Im 13. Jahrhundert wurde der Dom neu errichtet. Dabei bildet der Westturm, der bis heute charakteristisch für den Dom ist, den frühesten Teil dieses Neubaus. Damals erhielt der Dom seine heutige Gestalt. Er ist eine Hallenkirche, d.h., die drei Schiffe des Langhauses sind gleich hoch. Der Ostchor ist flach geschlossen. Die großen Fenster, die Portalgestaltung in der Südwand (Paradiesportal) und die Kapitellornamentik lassen den Einfluß klassischer französischer Kathedralkunst erkennen.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648 wurde der Dom geplündert und verwüstet. Ab 1650 begann die Wiederherstellung. Dabei wurden die Seitenkapellen im Langhaus erneuert, mit den prächtigen Innenportalen versehen und mit perspektivisch gearbeiteten Gittern zum Hauptraum hin abgeschlossen. Damals erhielt der Dom auch eine barocke Ausstattung, die durch Bombenangriffe gegen Ende des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) zum größten Teil zerstört wurde.

Seit 1895 führte Dombaumeister Arnold Güldenpfennig eine umfassende Restaurierung durch, in deren Verlauf er die Südgiebel und den großen Ostgiebel in historisierenden Formen frei gestaltete.

Nach den Zerstörungen von 1945 begann schon sehr bald die Wiederherstellung des Domes unter der umsichtigen Leitung von Dompropst Paul Simon und seinem Nachfolger, Dompropst Joseph Brockmann. Dabei wurde das Turmjoch zum Hauptraum hin geöffnet. Der gotische Reliquienaltar fand seinen Platz wieder im Hochchor.

1978 begannen umfassende Restaurierungs- und Sicherungsmaßnahmen, die mehrere Jahre dauerten. Im Verlauf dieser Arbeiten erhielten die Krypta und der Altarbereich ihre heutige Gestalt. (© Erzbistum Paderborn)


Zunächst die technisch-bibliographischen Angaben:
Titel: »Paderborner Dom«
Maßstab: 1:300
Autor: Peter Gierhardt
Verlag: AUE VERLAG (Hrsg.)
Bogengrösse: 297 × 210 mm (A3)
Anzahl Bogen: 4
Material: 170 g/qm Offset - matt
Anzahl Teile: > 200
Bauanleitung: Text u. 3D-Skizze
Text: Deutsch
Erstveröffentlichung: 2009/2010
Erscheinungsjahr: 2009/2010
Bestell-Nr.: n.a.
Preis: ??

Das Modell:
Die Westwand des westlichen Querhauses mit den »kurzen« Seiten-
schiffen und deren Obergaden. (Die Teile 1a - 1d bilden später die Basis für
zwei runde Treppentürme und den Übergang zum Westturm).





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Mittwoch, 1. Juni 2011, 20:12

... zwei der vier Kapellen im Anschluss an die südliche Erdgeschoßwand
des Seitenschiffs . . . (Wie diese im einzelnen heissen, kann ich leider nicht sagen).





Die kleinen Kappellen sind tatsächlich winzig - selbst das Makroobjektiv
mit Blende 5,7 hat da Probleme mit der Schärfentiefe .
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Mittwoch, 1. Juni 2011, 20:13

Die vorbereiteten »Anbauteile« für das südliche Seitenschiff.
Vier Strebepfeiler und vier Kapellen.



Nur eine andere Perspektive!

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Mittwoch, 1. Juni 2011, 20:14

Das alles montiert - und ich habe natürlich für alle Kappellen in die
Wand kleine Hilfsmontage-Öffnungen geschnitten (ich mag das so!).
Für die Baugruppe 11 hätte ich auch ein »Loch« in die Wand 2
schneiden sollen - aber sind Strebepfeiler und Kapellen erst einmal
montiert, so ist das recht schwierig . . . also unterblieb das.



Nur eine andere Perspektive

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:18

... und nun die »unvermeidlichen« Makro-Aufnahmen:



Nur eine andere Perspektive

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:19

Die vorbereiteten Einzelteile für das »Paradies« und die Details
des Vorhallen-Ausbaus (Teile 11a - f / Diese Teile sind wahlweise zu montieren
und können auch weggelassen werden



Eine Zusammenstellung . . .

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:20

Soweit dann erstmal . . .



Ich muss zugeben, dass mich dieses prinzipiell »grundplatten-lose« Konzept
mehr und mehr nervös macht.
Ob ich meine Absicht, hier tatsächlich auf eine stabilisierende Grundplatte
verzichten zu wollen, »durchhalten« kann, wird abzuwarten sein.
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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:21

Die vorbereiteten Anbauteile des nördlichen Seitenschiffes . . .
Vier Kapellen und drei Strebepfeiler, wobei der mittlere eine
interessante Architektur im oberen Bereich aufweist . . .



Dieselben Teile aus einer anderen Perspelktive:

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:21



Das alles (auf der / an die Wand) montiert und mit dem übrigen
Baukörper verbunden - sieht doch schon ganz nett aus.

Für alle, die ggf. dieses Modell nachbauen wollen:
Mir sind bei Kapelle-mit-Treppe 17 (das ist ganz links)
und beim Dach der Kapelle 18 Verwechselungen
bei den Knicklinien aufgefallen - nicht schlimm, aber
besser ist es, da aufzupassen.

Das kritische Auge sieht, dass trotz hyper-genauer Montage das
ganze nicht mehr »brettl-eben« ist - der Moment, in dem ich
eine (wie immer auch geartete) Grundplatte daruntersetze
ist also nicht mehr fern . . .
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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:22

Wie stets bei einem Zwischenschritt noch zwei Makroaufnahmen.
Da man ja schon wieder die Rasterpunkte erkennen kann, dürfte das wohl nahe genug sein . . .







Die aufwändigste Tätigkeit bei diesem Modell ist ganz zweifellos das
Färben der Knick- und Schnittkanten und das Bemalen von (z.B.)
der Unterseiten überstehendender Dachkanten - aber die Mühe
lohnt sich allemal . . .
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