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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:31

Jetzt ist die »andere« Seite dran. Zu schade, dass man nicht weiss, wie
die einzelnen Gebäudeteile heißen - zumal hier (man beachte das große
gotische Fenster mit 3 Feldern) die bekannte »3-Hasen-Szene«
im Maßwerk dargestellt ist.






Wer sich nun fragt, ob zwischen den beiden Bildern ein essentieller
Unterschied bestünde – dem sei gesagt: Nein!
Nur die Bauteile sind ein wenig anders arrangiert
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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:31

Das fügt sich alles sehr leicht zusammen.
Beachte: Der »Rücksprung« zwischen den beiden linken Strebepfeilern
der Apsis - darauf muss man erstmal kommen!
Sehr schön gelöst!



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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:32

Auch von diesem Bauabschnitt zwei Makroaufnahmen ...
... und schon wieder die 1-Cent-Münze vergessen . . .

Beachte: Das Drei-Hasen-Fenster!



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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:32

... und auf einmal geht es fast wieder grob-motorisch weiter.

Die Montage des großen Hauptdaches will dennoch gründlich vorbereitet sein.






Da die Bauanleitung hier ausdrücklich von einem 1-mm-Überstand der
Giebel spricht, konnte ich nicht widerstehen und habe alle 10 Giebel
mit einem 1-mm-breiten Streifen Fotokarton versehen - um einen
»Anschlag« (und eine farbige Unterseite) zu bekommen . . . :

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:33

Über den Ansatz der Bauanleitung, zunächst die (ziehharmonika-ähnlich gefalteten)
Giebeldach-»Hälften« an die Seitenschiffwände zu montieren, musste ich
ein wenig nachdenken. Ich befürchtete, dass trotz der vorgesehenen
»Hilfs-First-Stege« das anschließende Anbringen des Längsdaches
doch etwas schwierig sein würde.
Nach dem Motto »letztes Endes ist es wurscht, womit man das Modell versaut«, habe
ich dann diese Hauptdachkonstruktion völlig separat vom Gebäuderest zusammengefügt . . .

. . . im Nachhinein zu meiner vollen Zufriedenheit.

Man kann auf diese Weise sicher stellen, dass alle Verbindungsstellen
der Giebel und des Längsdaches absolut präzise zu verkleben sind.
Es gibt ausreichend Spielraum zum »Andrücken« und zurechtschieben.



Da unsaubere Klebestellen oder klaffende Lücken gerade bei solch
optisch prominenten Partien extrem störend wären, kann ich jedem
»Nachbauer« diese Vorgehensweise nur empfehlen.
Absolute Kontrolle über alle Verklebungen der Dächer untereinander
ist so gewährleistet . . .



Aber Achtung: Die »Hilfs-First-Stege« sind dennoch für die räumlich korrekte
Geometrie des Daches unerlässlich! Aber auch hier erlaubt die »getrennte«
Montage absolut sauberes Arbeiten . . .

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:34

In seiner Gesamtheit lässt sich das Dach widerum völlig problemlos
mit den Wänden zusammensetzen. Es empfiehlt sich auch - ähnlich
wie in der Bauanleitung angedeutet - erst eine Seite zu verkleben und
dann erst die andere.

Aufgrund der absolut präzisen Konstruktion fügt sich das alles
fast wie von selbst zusammen . . .



Dort, wo sich später der Westturm anschließen wird, gilt es ein wenig
Klebstoff von innen unter die Klebelaschen zu schieben und ein paar
Augenblicke zu fixieren - dann passt alles absolut exakt . . .

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:35

Die noch fehlenden Dächer des Querhauses und des Chores lassen sich
völlig problemlos ergänzen.


(Abb.: 65)

Ein ganz klein wenig muß man bei der Apsis-Traufe »hindrücken«,
aber letztlich passt es auch da einwandfrei.


(Abb.: 66)

Nach wie vor bleiben die noch ausstehenden kleinen Fialen am Chorgiebel,
die Pfeilerköpfe der Westwand und der Figurenschmuck unmontiert
und werden erst ganz am Schluß angebracht.


(Abb.: 67)
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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:36

So, allmählich nähert sich dieses Modell seiner Vollendung - viel ist es ja
wirklich nicht mehr.

Zuächst also der massige Westturm - in seinen Einzelteilen



(Abb.: 68 )

Die »Befestigung« am Haupthaus vollzieht sich unspektakulär, allein der
Turmhelm erfordert ein hohes Maß an modellbauerischem Geschick - damit
daraus keine »Gurke« wird . . .



(Abb.: 69)

Nun noch die Ecktürmchen oben am Turmhelm und der Vierungsreiter.
(Ich habe übrigens hier alle!! Klebelaschen abgeschnitten . . .)



(Abb.: 70)

... und die letzten Baukörper »im Detail« . . . Treppentürme am Westturm:



(Abb.: 71)

Und das Ganze kurz vor der Vollendung . . . :



(Abb.: 72)
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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:37

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass wohl eine handvoll
Kleinteile noch nicht am Modell montiert sind . . .

Da das Modell im Prinzip »fertig« ist, zeige ich deren (erfolgte) Anbringung
und damit zugleich den Rundgang um das fertige Modell . . .

Hier also zunächst der Vierungsreiter:



(Abb.: 73)

Der Figurenschmuck des Giebels am südlichen Querhaus:



(Abb.: 74)

Das noch fehlende Mauerstück am westlichsten Strebepfeiler



(Abb.: 75)

Der kleine Erker (Die »Laterne«) an der südichen Seitenschiffwand . . .



(Abb.: 76)
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Donnerstag, 2. Juni 2011, 01:39

Das Turmkreuz . . . (Kanten übrigens mit Goldbronze-Guache coloriert!)



(Abb.: 80)


Turmhelm mit Kreuz, kleinen Ecktürmchen und Treppentürmen . . . von "oben".



(Abb.: 81)

Der Giebel des südlichen Querhauses aus einer anderen Perspektive:



(Abb.: 82)

Und fertig!

Lange habe ich gezögert, das Modell »draussen« zu fotografieren.
Einerseits musste eine augenblickliche Metamorphose zu Papp-Machè
befürchtet werden - witterungsbedingt - andererseits wäre es doch
zu schade, diesen Baubericht ohne abschließende »Panorama-Fotos«
zu beenden - also ergriff ich zwischen zwei Wolkenbrüchen die Gelegen-
heit (unter gleichzeitigem Überbordwerfen des Vorsatzes nur noch bei
bedecktem Himmel zu fotografieren) und habe ganz schnell ein
provisorisches Set aufgebaut . . . immerhin sind zwei Fotos herausgekommen
die man ohne allzu schlechtes Gewissen vorzeigen kann:



(Abb.: 83)



(Abb.: 84)


****
Welches Fazit könnte man ziehen . . . ?

Den unterschwelligen Hinweisen auf eine »Grundplatte« zum Trotz
habe ich der Versuchung, mir dergleichen mal eben selbst zu kreieren,
widerstanden und den Bau ohne ein solches »Fundament« durchgezogen.

Wie man erkennen kann, hat dies keine allzu großen Konsequenzen.
Natürlich ist das Modell über die gesamte Länge nicht »brettleben« sondern
weist einen geringen Verzug auf. Wird ein »Ende« des Modells plan auf
die Schreibtischplatte gedrückt, gibt es am entgegengesetzten Ende
eine »Lücke« von ca. 1,5 mm . . . auf eine Länge von über 600 mm will
mir das akzeptabel erscheinen.

Peter Gierhardt ist hier ein grafisches Kunststück gelungen. Während des
Baues erfreut es einen ununterbrochen mit interessanten und authentischen
Einblicken in das architekonische Konzept dieses Bauwerkes.

Einige wenige Strukturen und Montagabläufe halte ich persönlich für Anfänger
und »Souveni(e)r«-Bastler nicht so ganz optimal geeignet.

Was mir jedoch ab und zu Stirnrunzeln abnötigte, war das verwendete
Kartonmaterial. Das eingesetzte Material enthält vermutlich einen sehr
hohen Füllstoffanteil; auch der »Strich« löst sich und blättert oft bei
blossem Hinschauen ab. Da man das Modell sehr oft mit den Händen
drehen und wenden muss, »fransen« viele Knick- und Schnittkanten
aus - was auf Dauer unansehnlich wirkt - einige prominente Stellen
habe ich für mich während des Baus mit einem Tupfen Weißleim
»gesichert« (absolut sichere Methode)

. . . . aber das alles sind tatsächlich nur Marginalien und trüben einem den
Spaß an diesem gelungenen Modell in keiner Weise.

(Und ganz vergessen habe ich, die Teile zu zählen . . . )
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