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Montag, 30. Mai 2011, 10:47

Jagdschloss »Pohansko« (Erkotyp/CZ) 1:150 • Richard Vyškovský

Jagdschloss »Pohansko« (Erkotyp/1:150) - R. Vyškovský



In bester Tradition der ALBATROS-Modellbogen veröffentlichte
Richard Vyskovsky bereits vor einigen Jahren ( 1998 ) das Modell
des Jagdschlosses »Pohansko«.

Zunächst die technisch-bibliographischen Angaben:

Autor: Vyškovský, Richard
Verlag: ERKOtyp/Prag, CZ
Erscheinungsjahr: 1998
Bogengrösse: 240 x 330 mm
Anzahl Bogen: 8
Anzahl Teile: < 460
Bauanleitung: Text (D/CZ) + 3D-Montage-Skizzen
Text: Deutsch/Tschechisch

Sauber detailliertes Modell mit ausgebildeten Tür- und Fensterzargen
und plastischen Säulen und Pfeilern und Inneneinrichtung.
Das Jagdschloss »Pohansko« - fertiggestellt im Jahre 1812 - ist ein
einheitliches, frei stehendes Gebäude; seinen mittleren Teil bildet ein
zweigeschossiger Bau mit rechteckigem Grundriss. Darin zwei kleinere
und ein grosser Saal.
Die Stirnwand des Erdgeschosses wird von Arkaden auf Pfeilern
gegliedert. Im Obergeschoss befinden sich ionische Säulen, die eine
offene Loggia bilden.
Seitlich an den Mittelbau schliessen sich offene Parterre-Flügel
mit Pfeilern an.
Die Fassaden sind durch rechteckige Fenster durchbrochen.
Oberhalb dieser Fenster finden sich Mörtelfriese und rechteckige,
tiefer liegende Füllplatten, auf denen Szenen aus der antiken
Mythologie und Jagdszenen dargestellt sind.



Zum ersten Mal wird bei diesem klassizistischen Bau
auch das Interieur des Bauwerks in einem Modellbogen
aus der Tschechischen Republik dargestellt.

Nach Abheben eines Teil des Hauptdaches kann man in
das Innere des grossen Saales blicken.

Ob die im Modell dargestellten Reliefs tatsächlich plastisch
ausgearbeitet werden können, sei dahingestellt - und wohl nur erfahrenen
Kartonmodellbauern angeraten ... :-)

Die zweisprachige Bauanleitung ist sehr ausführlich und
zusammen mit den perspektivischen Montageskizzen
dürfte es beim Zusammenbau keine Probleme geben.

Konstruktion und Binnenzeichnung sind - wohltuend - reines Menschenwerk,
wobei mir persönlich das ganze ein wenig zu bunt wirkt.
Aber dies ist reine Geschmackssache.



***
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© 2005 - 2011 Thomas Pleiner - Alle Rechte vorbehalten
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2

Montag, 30. Mai 2011, 10:55

Schade! Dieses Modell drohte ursprünglich meinerseits ungebaut bleiben . . .

Ich hatte mich interessehalber in diesen hübschen Modellbogen
vertieft, um einen »Einstieg« in dieses Modell zu finden.
Kaum hatte ich begriffen, nach welcher Methodik Richard
Vyskovsky Fensterrahmen, Fensterstürze und -füllungen
geklebt zu sehen wünscht, fing ich an, zahlreiche (nach Bauanleitung)
Hilfslinien auf die jeweilige Rückseite der ersten Teile zu zeichen.

Und irgendwie - so auf einmal - merk' ich: Da stimmt was nicht!
Augen gerieben - Brille geputzt (ist ja schon spät) - Nein, immer
noch komisch . . . das ist doch alles verzogen und verzerrt.
Wohlgemerkt: Auf dem regulär gedruckten Bogen! (BTW: ich
»verbaue« grundsätzlich keine Kopien).
Das alte Geodreieck zu Probe angelegt - siehe da! Richtig gesehen!
Verzogen das ganze!

Bei relativ kleinen Strukturen sind geringe Verzerrungen ohne grossen
Einfluss auf den gesamten Bauablauf - aber bei »grossen« Strukturen
umso mehr.

Exemplarisch habe ich die Teile 1 und 2 (das sind in diesem Modell die
grössten zusammenhängenden Strukturen) - die Längswände des
Hauptbaus - vermessen und ermittelte einen horizontalen Winkelfehler
von 0,25° - 0,3°!
Auf einer Strecke von ca. 220 mm eindeutig zuviel - zumal mit bloßem
Auge sichtbar.

Das Modell in der Form mit diesen Teilen und mit der enthaltenen
Verzerrung zu bauen, dürfte wohl keine reine Freude sein.
Ob ich unter diesen bekannten Umständen das Modell überhaupt
baue, weiss ich wirklich nicht.

Vielleicht hat wer anderes das Modell schon einmal gebaut und
hat sich mit einem »workaround« über diese Verzerrungsklippe
hinweggeholfen . . .



Wäre eigentlich schade, wenn diese Modell ungebaut bliebe . . .

Woher kommen solche Verzerrungen eigentlich?

Eine Möglichkeit sind »ausgenudelte« Zeichenköpfe von Zeichenmaschinen.
Da die horizontale Zeichenschiene relativ schwer ist - also nach unten zieht -
ergibt sich im Laufe der Jahre ein Spielraum in der Aufhängung der horizontalen
Zeichenschiene im Zeichenkopf.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass dieser Prozess schleichend ist,
und man ihn eigentlich immer zu spät bemerkt - und schon »hängt« die
horizontale Zeichenschiene um bis zu 0,5°.

Eine andere Möglichkeit - und eine ebenso wahrscheinliche - ist
ein Fehler beim Druck (z.B. Verzerrungen bei der Repro) - denn das Modell
dürfte noch vollständig in konventioneller Technik entstanden sein.

***
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Montag, 30. Mai 2011, 10:58

Zitat

Original von Jens Pielawa: Eine parallele Verzerrung im Zehntelgrad-Bereich ist dann bestimmt nur eine kleine Fingerübung.


Naja, ein bisserl mehr als nur eine Fingerübung war es dann schon,
aber ich denke, das Ergebnis ist ausreichend genau.

Die immer noch vorhandenen Verzerrungen liegen - soweit ich
erkennen kann - unter einer Strichstärke . . . :





Übrigens: Ich habe absichtlich die innerhalb der grossen Bauteile plazierten
Teile mit entzerrt - aus Bequemlichkeit.
Jetzt habe ich auch diese Teile doppelt - mit jeweils der selben
Verzerrung bzw. Entzerrung.

... dann woll'n wir das mal auf passendem Karton ausdrucken.

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Montag, 30. Mai 2011, 11:01

... dann geh'n wir's an:

Nachdem ich aus den (wichtigen und flächenmässig grössten) Teilen 1 und 2
die Verzerrungen eliminiert hatte, steht einem (erfolgreichen) Bau wohl nichts
mehr im Wege.

Hier zunächst als Einstieg das Teil 2 (wie sinnig!!), komplett ausgeschnitten,
geritzt, geknickt, Öffnungen ausgeschnitten und Kanten gefärbt.
Irgendwie muss man ja einen Anfang finden.

Zwei Fensterlaibungen (die Bauanleitung spricht von »Gewänden«) sind
auch schon montiert.



Die nächsten Schritte beschäftigen sich dann mit den Teilen 13 ff. (so unge-
fähr) – an die Logik des Zusammenspiels zwischen verbaler Anleitung und
Montagezeichnung(en) muss ich mich wirklich gewöhnen.

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Montag, 30. Mai 2011, 11:06

Zugegebenerweise nicht maximal motiviert (was aber nur an der meschuggenen
Kartonqualität liegt, die ich für den Ausdruck der entzerrten Wände
habe nehmen müssen) hatte ich heute Gelegenheit, einige Fenster-
und Türrahmenprofile anzufertigen.
Von der vorgesehenen Verarbeitung bin ich abgewichen - pro Rahmen
drei oder vier Streifen rückseitig zu verkleben - das fand ich unnötig.
Durch Verstärken erzielt man denselben plastischen Effekt bei exakterer
Kantenübereinstimmung.





.... der »Münzenträger« ist natürlich kein Kaugummi, sondern
ein bisschen Knetmasse, dass mir meine Töchter ausgeliehen haben.

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6

Montag, 30. Mai 2011, 11:08





Hier in zwei »Einstellungen« die Wände 1, 2 und 13 . . .
Mit darauf befestigten Profilen - mit konsequenter Kantenfärbung.
Was dazu führt, dass sich diese Profile plastisch nicht sehr
deutlich von den Wänden abheben . . .

Dieses Modell, soviel ist bereits abzusehen, wird noch eine steile
Lernkurve erzwingen - hatte ich doch keine Ahnung, wie sich Vyskovsky
die Darstellung der »Tiefe« bei den acht kreisrunden Fenstern denkt.

Denn nach weiterem Studium kryptischer Texte und Zeichnungen, die sinnigerweise
in keinem Falle eine Materialstärke zeigen, kam ich drauf, dass auch hier
verstärkte Profile die beste Lösung sind (gewesen wären).
Jetzt, wo die »Löcher« schon in der Wand sind, werde ich leicht
improvisieren müssen.

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Nachtrag :
Das Aufkleben der dekorativen Fensterlaibungen des
ersten Obergeschosses muss hier unterbleiben!
Erst wenn in einem späteren Montageschritt die umlaufenden
Gesimsbänder montiert sind, kann man diese dekorativen
Elemente sauber und ohne unschöne Lücken montieren!!
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Montag, 30. Mai 2011, 18:56

Wie im vorigen Beitrag erwähnt, sollen/werden bei diesem Modell die
Fenster-Öffnungen bzw. Mauervertiefungen durch Kombination
von Wandausschnitten und davor und dahintergeklebten Profilen
(oder »Verdickungen«) plastisch dargestellt.



Im vorstehenden Bild sind zu erkennen:
• »Aussenprofile« ( Teile 99 )deren Stärke durch rückseitiges Zusammenkleben erfolgt (erfolgen soll)
• »Innenprofile« ( Teile 88 ), deren »Ecken« nach oben geknickt und dann sozusagen um 180° deckungsgleich nach vorne geklebt werden (sollen!)

In beiden Fällen ergibt sich eine doppelte Materialstärke (jeweils 0,4 mm),
zusammen mit der »Wand« lässt sich eine Gesamt Tiefe von 0,8 mm
erzielen.

Zur Verbesserung des Ergebnisses habe ich die »Aussenprofile« (Teile 99)
auf ein ca. 0,35 mm starkes Material geklebt, und die 8 kreisrunden
Öffnungen sorgfältig ausgestochen . . .



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Montag, 30. Mai 2011, 18:59

Die »Innenkanten« müssen natürlich farblich angelegt werden.




Derweil ich überlege, wie ich dieses Umkleben der ausgekehlten
»Ohren« bei den Teilen 88 vermeide, kümmere ich mich
um die Rechteckigen Mauervertiefungen (Teile 7 +

Die »Aussenprofile« Teile 7 wurden schon im vorhergehenden
Abschnitt »verbaut«.



Im Bild oben lassen sich die vorgesehenen Schritte gut erkennen.
Der »dicke« rote Punkt indiziert, welche Seite »unten« ist.

Wobei - um das mal zwischendrin zu bemerken - die Druckqualität
dieses Modells generell nicht so berühmt ist. Die in obigem Foto
dargestellten Teile 8 sollen Wandreliefs darstellen - und da wäre es
schon wichtig, dass die »richtig« herum eingebaut werden.
Diese an sich lobenswerte Absicht ist leider durch das nicht optimale
Druckbild obsolet - es ist nämlich völlig wurscht, wie herum diese
Reliefnachbildungen hängen - erkennen kann man nichts . . .

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9

Montag, 30. Mai 2011, 19:02

Das »fertige« Teil 8 wird innen von hinten an die Wand geklebt.



Der optische Effekt ist von vorne gesehen schon der erwünschte.
Aber der optische Effekt wäre exakt derselbe, wenn dass »Aussenprofil«
etwas dicker wäre und dafür dieses »Ohren-umlegen-und-Ankleben«
der inneren Teile entfiele . . . es ist bei diesen Dimensionen nicht zu erkennen, dass
die Bildebene mit dem Relief noch einmal 0,2 mm »hinter« der Wandebene
liegt . . .



... was dazu führt, dass ich die »Rundfenster« ohne!! diese Umklapperei
montieren werde . . .

Noch ein Nebensatz zur »Bausequenz«: Ich folge hier noch dem Text der
Bauanleitung - und versuche die jeweiligen Teile auf den Bogen und in
den Montagezeichnungen zu finden.
Bisher habe ich die »Großteile« 1, 2 und 13 und die dekorativen Teile
7, 8, 14, 15, 88, und 99 verbaut. Und immer noch finde ich das nicht
sehr logisch.
Möglicherweise hätte auch ein Konzept, dass die Montage der doch
sehr aufwendigen Mauervertiefungen unter 0,6 mm Tiefe rein grafisch
löst, nicht geschadet . . .

Alles in allem ein ziemlich mühsames »Geschäft« . . . auf den Augenblick,
in dem ich die Systematik in diesem Modell erkenne, freue ich mich . . .

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10

Montag, 30. Mai 2011, 19:03

Das »Dickicht« lichtet sich . . . Bis jetzt wirkt die verbale Bauanleitung relativ
zuverlässig. Ich glaube verstanden zu haben, dass Vyskovsky's Ansatz der
ist (war), zunächst alle Wände unverbunden zu »dekorieren« um dann
das Gebäude (dieses hat ja einen »Innenausbau«) von innen nach
aussen wachsen zu lassen.
Zumindest das Studium der Bauanleitung für die nächsten Bauschritte
liegt das sehr nahe.

Aber zunächst der gegenwärtige Bauzustand:

Die zuvor beschriebene Fenster-Technologie geht schliesslich dann
doch recht flott vonstatten - auch die kreisrunden Fenster wirken -
sauber montiert - ausreichend plastisch.



Auch die erste »Türfüllung« ist testweise montiert. Die aus einem
»Füllrahmen« und einer Rückfront bestehende Element weist
minimale Passprobleme auf - der Karton ist ein wenig dicker als
die konstruktiv berücksichtigte Kartonstärke. Das fiel mir bei diesem
Modelle auch schön öfter auf - aber hier erforderte dieser Umstand
zum ersten Male eine Korrektur.
(Der in der Druckauflage verwendete Karton ist ein 165 g/qm, einseitig
gestrichener Offsetkarton mit 1,5 fachem Volumen - die ungestrichene
Rückseite ist vom Papiermaschinensieb leicht strukturiert. Das Material
scheint recht kurzfaserig zu sein und der Vorderseitenstrich blättert
leicht ab - zusammengefasst: Für Kartonmodelle gibt es geeignetere
Materialien)





Hier ein vorläufig fertiggestelltens Teil - der in eine Längswand
einzufügende Balkon. Die im Original reliefartigen Strukturen der
Wand sind hier - wenn alles beieinander ist - recht gut getroffen.

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