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Montag, 30. Mai 2011, 20:33

... sieht jetzt schon dem Arkadengang des bereits fertigen Flügelanbaus
ähnlich.

Der Verzicht auf Klebezacken bei 10 Bogen ist wie erwartet optisch
eine feine Sache - dies erfordert hier doch einiges an Änderungsarbeit
und irgendwie fand ich die Umsetzung dann doch relativ zeitaufwendig



Sieht man sich den Baukörper auf dem Foto sorgfältig und kritisch an,
wird man (wieder) feststellen können, dass der Strich des Bedruckstoffes
derartig empfindlich ist, dass eine blosse Berührung diesen abblättern
und in mikroskopoisch kleine Fussel ausfasern lässt . . . das andauernde
Glattstreichen von Kanten (die dann nicht glatt bleiben!!!) ist relativ
nervig. Naja - ein Ende ist ja abzusehen . . .


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© 1998 ERKOTyp/Praha/CZ- Alle Rechte vorbehalten
http://www.mtp-studio.de © 1975-2018 Thomas Pleiner - Alle Rechte vorbehalten • Dies ist eine redaktionelle Veröffentlichung im Sinne des UrhR. Speichern, Kopieren und elektronisches Verbreiten ist nicht gestattet.

62

Montag, 30. Mai 2011, 20:34

Der zweite Pavillon mit quadratischem Grundriss wird in genau derselben Weise
montiert wie sein Gegenüber.
Auf Versteifungsdreicke wurde hier verzichtet - stattdessen gibt es
einen quadratischen »Spant« mit einem kreisrunden Montageloch.




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Montag, 30. Mai 2011, 20:35

Hier einmal beide Arkadengänge zusammen. Beide unterscheiden sich
deutlich in der Farbgebung. Ursache dafür ist die nicht perfekte Druck-
qualität.




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Montag, 30. Mai 2011, 20:37

Und hier alle drei Baukörper zusammengestellt.

Aber schon diese Stellprobe zeigt die eigenwillige und interessante
Architektur dieses mährisch-tschechischen Schlosses.



Damit wäre der Baubericht zu diesem Modell beendet.

Für das Interesse und die Aufmerksamkeit bedanke ich mich.

Dennoch sollte (und muss) ein Resümee gezogen werden, denn das Modell wird
eventuell den einen oder anderen ermutigen, sich auch an diesem Schloss
zu versuchen.

Gearbeitet habe ich an dem Modell vom 27.01. - 24.04.2008 - also ziemlich
genau ¼-Jahr. Das Schlossmodell sieht sehr gefällig aus, alles ist jetzt gerade,
richtig am Platz und nirgendwo klafft eine Lücke.


  • Die geschriebene Anleitung ist - obwohl in sehr gutem Deutsch – leider
    keine wirklich eindeutige Angelegenheit. Zusammen mit den
    Montagezeichnungen ergibt sich eine etwas gewöhnungsbedürftige
    Montagefolge. Verbaute Teile wurden in den Montagezeichnungen
    als »erledigt« markiert. Das half ungemein.
  • Fensterrahmen und andere zu verdoppelnde Teile klebt man direkt auf
    einen entsprechend starken Karton. Das ergibt beim Ausschneiden
    saubere Kanten und man erspart sich das fummelige überflüssige Falzen.
    Zu knickende Bänder etc. brauchen nicht unbedingt den kleinen Schlitz der
    Rückseite, einfach auf Karton verstärken und dann knicken, dann geht das
    auch. Das Einfärben aller Teile versteht sich bei diesen stärkeren Teilen ja
    von selber und sollte unbedingt sorgfältig gemacht werden
  • Modellkonzeption und Umsetzung sind perfekt; die Passgenauigkeit ist
    phänomenal gut!
  • Wirkliche Fehler habe ich in diesem Modell nicht finden können, kleinere
    zeichnerische Schwächen (z.B. Säulenkapitelle) und einmal eine etwas
    unlogische Montagefolge sind eher Geschmackssache.
  • Das eigentliche Problem sind Fehler beim Druck (Repro verzerrt, Passerfehler,
    Farbabweichungen, nicht ausreichend gutes Kartonmaterial, etc. etc.)
Fazit:
Alles in allem trotz marginaler Schwächen ein wunderschönes Modell, das
ausreichend detailliert ist. Nicht schwer zu bauen, aber wegen der
insgesamt 30 Arkadenbögen streckenweise etwas eintönig





Zitat

DOWNLOAD-TIP: Der vorstehende Artikel lässt sich in einer kompletten Zusammenfassung als
28-seitige PDF-Datei hier herunterladen: http://www.papermodels.de/downloads/2011…hansko.indd.pdf (ca. 5 MB)




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