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Montag, 30. Mai 2011, 11:17

Spiegellabyrinth (abc/CZ) - ca. 12:150 (abc/CZ • 18-2007) Richard Vyškovský

»Spiegellabyrinth« / Prag ca. 1:120 - abc/CZ R. Vyškovský

Das Prager Spiegellabyrinth aus dem Tschechischen Jugendmagazin abc
im Maßstab 1:120 von Richard Vyškovský - veröffentlicht (u.a.) Ausgabe 2007/18

Errichtet 1891 für eine Jubiläumsausstellung findet sich der Pavillon
des (ehem.) Prager Touristenklubs heute auf dem Petrin-Hügel (Laurenziberg)
und beherbergt ein Spiegellabyrinth und das (berühmte) Gemälde
»Kampf der Prager Studenten gegen die Schweden auf der Karlsbrücke
im Jahr 1648«



Zunächst ein Blick auf die fünf Bogen. Sie zeigen das für Vyškovský typische
Bild von Konstruktion und Gestaltung.







Bogen und Anzahl der Teile sind durchaus überschaubar.

Es gibt eine »Art« Grundplatte, die aber eher das umliegende Gelände
darstellt. Dem Ganzen werde ich aber doch von vorneherein eine »fundamentähnliche«
Grundplatte spendieren, um darauf die Wände aufzusetzen - nicht zuletzt,
weil das Kartonmaterial von doch eher dünner Qualität ist.

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© abc Praha CZ - 2007 - all rights reserved
http://www.mtp-studio.de © 1975-2018 Thomas Pleiner - Alle Rechte vorbehalten • Dies ist eine redaktionelle Veröffentlichung im Sinne des UrhR. Speichern, Kopieren und elektronisches Verbreiten ist nicht gestattet.

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Montag, 30. Mai 2011, 22:08

Eingedenk meiner Erfahrungen mit Richard Vyškovský's »Jagdschloss
Pohansko« das mir (abgesehen von ein paar Einstiegsschwierigkeiten)
in äusserst positiver Erinnerung ist, gehe ich mit hoher Motivation an dieses Modell.

Darum »erschreckt« mich ein erster Blick auf die Bauanleitung heute auch
weit weniger als seinerzeit bei »Pohansko« . . . .






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Montag, 30. Mai 2011, 22:09

Während ich noch über der Grundplatte grüble sind die ersten Teile
ausgeschnitten – Eingangstrakt mit Vorhalle – und nach Kantenfärbung
zusammengesetzt.

Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist das alles schon. (Oder »immer noch«)
Und auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: das ist erst mein »zweiter Vyškovský«

Aber die Logik der Bauteilnummern (nicht wirklich) und intensives Studium der Perspektivzeichnung
lassen die Montage flott vorangehen.



(Abb.: 9)


(Abb.: 10)

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Montag, 30. Mai 2011, 22:11

Der »Boden« der Vorhalle simuliert einen Holzboden. Konstruktiv ist
dieser Boden aus zwei aneinanderstoßenden Teilen gelöst – und es
zeigt sich wegen der beiden aufeinandertreffenden Laschen ein Spalt,
der nur dank der Kantenfärbung nicht allzu sehr ins Auge fällt.

... das wird später – vor Anbau der »Zugbrücke« aber noch kaschiert.



(Abb.: 11)




(Abb.: 12)

Es empfiehlt sich übrigens dringend, die Vorhalle (Baugruppe 4 - 12)
als erstes komplett zu montieren, und dann diese Baugruppe
zunächst von hinten gegen Wand (1) zu kleben und erst danach die
Eingangshalle mit der Wand (2) hinten zu schließen.

Den Zwischenboden (3) habe ich fürs erste beiseite gelegt . . .


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Montag, 30. Mai 2011, 22:12

... da kann man auch gerne »von unten« hineinsehen . . .

Die Vorhalle (4-12) muss als nächstes noch an »Rückwand« (2) fixiert werden.



(Abb.: 13)

Wie zu erkennen ist, scheint das »Gewände« im Scheitelpunkt etwas
ungenau ausgeführt zu sein. Nachmessen ergab tatsächlich eine
geringe Differenz . . . naja, und ob ich dann auch noch hyper-genau
geritzt, geschnitten, geknickt, gerundet und montiert habe . . . dafür
möchte ich nicht die Hand ins Feuer legen.

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Montag, 30. Mai 2011, 23:04

Als unverzichtbare »Vorarbeit« hat sich in diesem Falle die provisorische
Vorbereitung aller Gebäudewände erwiesen.
Nur so war es möglich die Dimensionen des Grundrisses eindeutig zu ermitteln



(Abb.: 14)

... das muss natürlich alles »pro forma« zusammengestellt werden.
So kann man eine ungefähre Vorstellung vom Gesamtkomplex bekommen.




(Abb.: 15)



(Abb.: 16)

Sieht eín bisschen »wüst« aus . . . aber ist ja nur hingestellt.

Sehr schön kann man hier schon die ersten »Mauerkronen« erkennen.
Jede einzelne Zinne wird plastisch durch dazwischengeklebte
Distanzstücke gebildet - die zähl ich aber lieber erst hinterher . . .

Beim »lose Zusammenstellen« beschleicht mich immer mehr die Gewiss-
heit, dass hier die Reihenfolge der Bezifferung wenig bis gar nichts zu
bedeuten hat . . . soll mich aber nicht irritieren.

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Montag, 30. Mai 2011, 23:05

Die »Grundplatte« ist fertig und trocknet gerade auf 1mm starker
Maschinenholzpappe (Finnpappe).

Die erkennbaren 6 Überschneidungen von Klebelaschen sind
tatsächlich so in der Konstruktion enthalten - man wird sehen, wie
damit umzugehen ist . . .



(Abb.: »Grundplatte«)

Sieht etwas nüchtern aus, das Ganze. Aber es ist nur ein solider Unterbau,
die Geländeandeutung selbst wird ja auch »aufgesetzt . . .


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Montag, 30. Mai 2011, 23:07

Die »Grundplatte« ausgeschnitten und »ready-to-use«.

Man sieht auch hier eine gewisse Ästhetik des technisch Notwendigen.
In Abänderung eines Werbespots für eine bekannte Käsemarke
könnte man sagen »Löcher mit viel Zweckmässigem drumrum...!«



(Abb.: 17)

Bevor Klebstoff zum Einsatz kommt, muss natürlich eine Stellprobe
gemacht werden . . .

Von vorne:



(Abb.: 18 )

... und von »hinten«



(Abb.: 19)

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Montag, 30. Mai 2011, 23:08

Dieses Bild dokumentiert eine - nunja - vollständige Abkehr von der für
dieses Modell von Vyškovský vorgesehen Montageweise.

Da die Grundplatte gewisse »Anpress-Manipulationen« nicht mehr zulässt
(dafür aber andere - mir deutlich wichtigere - überhaupt erst erlaubt)
habe ich an wichtigen Verbindungsstellen »neue« Klebelaschen
angebracht, die für die dort zu montierenden Bauteile eine einfachere
und stabilere Befestigung erlaubt.
Diese »Extra-Laschen« sind aus 220 g/qm Bristolkarton - daher sehr
stabil und wirken zusätzlich versteifend auf die Wandflächen.
Die korrespondierenden Klebelaschen sind entfernt . . .

(Diese grundsätzliche Maßnahme »zieht« sich durch das ganze Modell,
weshalb im Folgenden nicht weiter darauf eingegangen wird)



(Abb.: 20)


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10

Montag, 30. Mai 2011, 23:10

Die oben beschriebene Maßnahme erweist sich als segensreich . . .

Da ich wahrhaftig kein Freund von Bildern zugemüllter Arbeitsplätze bin,
folgen hier vier Fotos mit dem endgültig verklebtem Eingangstrakt und
der ersten Anbauwand - die an der Oberkante wirklich keine Klebelaschen
hat - dort wird später die Zinnen-Krone eingeschoben . . .

Von vorne:


(Abb.: 21)

Von hinten:


(Abb.: 22)

Von oben:


(Abb.: 23)

Und abschließend noch einmal von vorne:


(Abb.: 24)



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